Wohnanlage Frohnhof

Zeppelin Rental realisierte eine einstöckige Wohnanlage aus 23 Raummodulen.

Leistungen & Beschreibung

Standort:
Rommerskirchen
Zeitraum:
2024
Auftraggeber:
Gemeinde Rommerskirchen
Modul:
23
Fläche in m²:
260
Bauzeit in Monaten:
3

Für die Gemeinde Rommerskirchen realisierte Zeppelin Rental eine einstöckige Wohnanlage aus 23 Raummodulen als Ersatz für eine Unterkunft aus dem Jahr 1986. Die rund 260 Quadratmeter große Anlage bietet moderne, dauerhaft nutzbare Wohnräume für Geflüchtete und erfüllt sämtliche Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Zeppelin Rental übernahm als Generalunternehmer die vollständige Projektabwicklung – inklusive Planung, Statik, Brandschutz, technischer Gebäudeausrüstung und der Koordination aller Ausbaugewerke.

Von der Beauftragung bis zur Übergabe vergingen rund sechs Monate, wobei die eigentliche Bauphase vor Ort nur drei Monate betrug. Die enge Abstimmung mit der Brandschutzbehörde und weiteren öffentlichen Stellen war zentral, um alle Anforderungen an eine dauerhaft bewohnbare Anlage sicher zu erfüllen. Die Umsetzung erfolgte in einem straffen Zeitfenster, da zunächst die Altanlage zurückgebaut werden musste. Durch den begrenzten Platz für die Hebetechnik sowie eine schmale Zufahrt waren Planung und Logistik besonders anspruchsvoll. Ein Vorfertigungsgrad der Module von rund 80 Prozent unterstützte eine effiziente Montage.

Der Innenausbau umfasst pflegeleichte PVC-Bodenbeläge, LED-Leuchten, Rettungswegbeleuchtung, Rauchmelder und Feuerlöscher. Pro Zimmer wurden sechs Steckdosen sowie TV- und Internetanschlüsse installiert. Die Beheizung und Klimatisierung erfolgt über Klimasplitgeräte auf Wärmepumpenbasis, sodass die Anlage die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erfüllt. Zusätzlich wurden eine Brandmeldeanlage, der äußere Blitzschutz, die komplette Sanitär- und Elektroinstallation sowie ein belüftetes, langlebiges Kaltdach realisiert. 

Die einstöckige Wohnanlage umfasst fünf Einzelzimmer, zwei Familienzimmer, einen gemeinschaftlichen Aufenthalts- und Küchenraum, einen barrierefreien Sanitärraum sowie geschlechtergetrennte Sanitärbereiche mit insgesamt vier WCs und sechs Duschen. Ergänzt wird das Raumangebot durch einen Technikraum. Die Fassadengestaltung wurde farblich so abgestimmt, dass sie sich harmonisch in die Umgebung zwischen Wald und Sportanlage einfügt.