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Vom Modulbau zur Einsatzzentrale

Zeppelin Rental realisiert komplexe Polizeiwache

Direkt am Hauptbahnhof, hochgesichert und voll ausgestattet: Für die Deutsche Bahn hat Zeppelin Rental am Stuttgarter Hauptbahnhof eine temporäre Dienststelle der Bundespolizei errichtet. Der dreigeschossige Modulbau vereint moderne Sicherheits- und Gebäudetechnik mit komfortablen Arbeitsbereichen. Als Generalunternehmer übernahm Zeppelin Rental dabei auch die Koordination aller Ausbaugewerke vor Ort – und realisierte so eine schlüsselfertige Lösung aus einer Hand.

Am Stuttgarter Hauptbahnhof hat die Bundespolizei ihr neues Revier in unmittelbarer Nähe zu Gleis 16 bezogen. Der Umzug war seit Monaten auf einen festen Termin ausgelegt – pünktlich zum geplanten Stichtag war die neue Dienststelle einsatzbereit. Für Reisende bedeutet der neue Standort kürzere Wege, für die Einsatzkräfte mehr Präsenz im Bahnhof und ein schnelleres Reagieren auf Einsatzlagen. Realisiert wurde die temporäre Dienststelle im Auftrag der Deutschen Bahn als dreigeschossiger Modulbau direkt am Schlossgarten und mit zwei Zugängen über Containerbrücken zur Bahnsteiganlage.

Insgesamt 72 Module bilden die Grundlage der neuen Wache. Daraus entstand ein voll funktionsfähiges, dreigeschossiges Gebäude mit einer Fläche von rund 1.250 Quadratmetern. Was von außen als kompakte Interimslösung erscheint, ist im Inneren eine hochgesicherte, moderne Bundespolizeidienststelle mit Wachbereich, Büros, Umkleiden, Sanitärflächen, Gewahrsamsbereichen, Technikräumen und Außenanlagen.

Dieses Projekt war in jeder Hinsicht besonders: die Lage mitten am Hauptbahnhof, die hohen Sicherheitsanforderungen und die Vielzahl technischer Schnittstellen.

„Dieses Projekt war in jeder Hinsicht besonders: die Lage mitten am Hauptbahnhof, die hohen Sicherheitsanforderungen und die Vielzahl technischer Schnittstellen“, sagt Matthias Mey, Vertriebsrepräsentant Raumsysteme bei Zeppelin Rental. „Unser Ziel war es, der Deutschen Bahn und der Bundespolizei eine Lösung zu übergeben, die vom ersten Tag an funktioniert – sicher, durchdacht und komplett ausgestattet.“

Betonmodule für mehr Sicherheit

Die Anforderungen an die Sicherheit waren entsprechend hoch. Wachraum und sensible Bereiche wurden nach hohen Sicherheitsstandards realisiert. Darüber hinaus kam ein spezielles Betonmodul für besonders geschützte Nutzungen zum Einsatz. Auch der Wachbereich wurde mit geschützten Elementen ausgestattet; zudem gehören Gewahrsamsbereiche zur Anlage. Ergänzt wird das Sicherheitskonzept durch umfangreiche gebäude- und sicherheitstechnische Ausstattung. Dazu gehören unter anderem moderne Alarm- und Brandmeldetechnik sowie weitere Sicherheits- und Kommunikationslösungen.

„Bei solchen Projekten geht es nicht nur darum, Module zu stellen“, erklärt Mey. „Entscheidend ist, dass am Ende alle Bereiche zuverlässig funktionieren – von der technischen Ausstattung bis zu den Außenanlagen.“

Besonderes Augenmerk lag auch auf den Arbeitsbedingungen für die Nutzer. Klimatisierte Büros, Akustikdecken in der gesamten Anlage, hochwertige bodengleich geflieste Duschbereiche, großzügige Umkleiden und ein Aufzug mit drei Haltestellen sorgen dafür, dass die temporäre Wache im Alltag den Anforderungen einer modernen Dienststelle gerecht wird. Zwei Fotoräume mit spezieller Lichttechnik ergänzen die Ausstattung. Auf der Südseite verfügen die Büros zusätzlich über elektrische Außenjalousien zur Lichtsteuerung.

Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge

Im Außenbereich setzte Zeppelin Rental ebenfalls ein umfangreiches Paket um. Dazu gehören gesicherte Zufahrten, überdachte Stellplatzanlagen für Dienstfahrzeuge sowie weitere auf die Anforderungen des Standorts abgestimmte Funktionsbereiche – darunter auch Bereiche für Diensthunde mit eigener Wasserstelle. Ergänzt werden die Stellplätze durch intelligent gesteuerte Beleuchtungssysteme und Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge.

Damit die Dienststelle auch bei einem Stromausfall einsatzfähig bleibt, wurde eine autarke Netzersatzanlage installiert. Zum Bahnsteig hin wurden zudem zusätzliche bauliche Sicherungsmaßnahmen umgesetzt.

Nach einer intensiven Planungsphase begann unmittelbar die Produktion der Module. Von der Stellung der letzten Module bis zur schlüsselfertigen Betriebsaufnahme vergingen anschließend nur rund 14 Wochen.

„Gerade bei einem Projekt dieser Größenordnung waren eine enge Abstimmung und eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten entscheidend“, betont Matthias Mey. „Dass die Umsetzung so reibungslos funktioniert hat, war nur durch den kontinuierlichen Austausch mit der Deutschen Bahn und der Bundespolizei möglich.“

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