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Neue Podcast-Episode: Modulares Bauen im Fokus

Von der Praxis zur Forschung
Vom einfachen Provisorium zum mehrgeschossigen Verwaltungsgebäude: Modulares Bauen kann heute weit mehr, als viele vermuten. Wie vielseitig die Bauweise inzwischen ist und welche Rolle die Kreislauffähigkeit künftig spielen könnte, darüber sprechen Sandra Bartel und Janine Lawrenz von Zeppelin Rental in der neuen Folge unseres Podcasts „Das Baugespräch“.

Ein eindrucksvolles Beispiel liefert das Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel. Hier hat Zeppelin Rental zeitweise rund 1.000 Module bereitgestellt, darunter ein mehrgeschossiges Verwaltungsgebäude für das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten. „Das ist tatsächlich die größte Anlage, die wir jemals im Mietbereich gebaut haben. Sie besteht aus rund 270 Modulen“, erzählt Sandra Bartel, Leiterin Mietprojekte im Fachbereich Raumsysteme bei Zeppelin Rental, in der aktuellen Podcastfolge. 

Doch was passiert, wenn die Module nicht mehr benötigt werden? Nach ihrem Einsatz werden sie geprüft, aufbereitet und möglichst andernorts erneut genutzt. Das gilt auch für einzelne Bauteile: „Selbst Paneele, die wir austauschen müssen, weil sie nicht mehr für sichtbare Flächen geeignet sind, versuchen wir beispielsweise noch für die Bodendämmung zu nutzen“, erklärt Sandra Bartel.

Genau hier setzt ein Forschungsprojekt an, das Zeppelin Rental gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden und der SiteLog GmbH umsetzt. Ziel ist es, Materialien und Bauteile künftig noch einfacher trennen, reparieren und wiederverwenden zu können. „Wir wollen aus dem Container ein Materiallager auf Zeit machen und kein Wegwerfprodukt“, bringt Janine Lawrenz, Produktentwicklerin im Fachbereich Raumsysteme bei Zeppelin Rental, den Ansatz auf den Punkt.

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